Effizienter Umweltschutz
Luft und Wasser vor Belastungen zu schützen gehört zu den wichtigsten Unternehmenszielen der Beluga Group. Der Einsatz innovativer Technologien und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen stehen hier an erster Stelle. Zahlreiche Projekte belegen dieses Engagement für den Umweltschutz.
Windkraft nutzen
Anfang 2008 ging der weltweit erste Frachtschiffneubau mit einem hybriden Antrieb aus Motor- und Windkraft in den Dienst. Der mit der so genannten SkySails-Technologie ausgerüstete Mehrzweck-Schwergutfrachter nutzt mit dem Wind eine Energiequelle, die auf See im Übermaß vorhanden ist. Das 160 Quadratmeter große Kite-Segel des MS „Beluga SkySails“ spart voraussichtlich 10 bis 15 Prozent an Treibstoff pro Jahr ein. Bei einem täglichen Verbrauch von ca. 15,5 Tonnen Schweröl eine beachtliche Menge. Bewährt sich das System in der Praxis, werden weitere Schiffe mit SkySails ausgerüstet.
Rumpfbewuchs verhindern
Der vom Wasser bedeckte Teil des Schiffsrumpfes ist ein Tummelplatz für Algen und Muscheln. Dieser Bewuchs erzeugt höheren Widerstand, der zu größerem Treibstoffverbrauch führt. Die Beluga Group testet biozidfreie Antifouling-Anstriche sowie alternative Methoden zur Verhinderung von Bewuchs. Ziel ist es, ungiftige Verbindungen zu entwickeln und möglichst reibungsarmes Strömungsverhalten und damit durch einen geringeren Treibstoffverbrauch niedrigere Emissionswerte zu erreichen.
Strömungsverhalten optimieren
Die Beluga Group nimmt als Auftraggeber vieler Schiffsneubauten Einfluss auf Form und Gestaltung. Auch hier ist es das Ziel, durch eine optimierte Formgebung des Rumpfes den geringstmöglichen Widerstand zu erzielen.
Ballastwasser aufbereiten
Mit jeder Aufnahme von Ballastwasser gelangen verschiedene Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in die Schiffstanks. In vielen Häfen der Welt ist das Wasser zudem mit Schadstoffen und giftigen Algen kontaminiert. Beides stört bei der Entleerung der Tanks viele tausend Seemeilen später das ökologische Gleichgewicht. Beim Fehlen natürlicher Feinde können sich beispielsweise bestimmte Tiere oder Pflanzen explosionsartig vermehren und dadurch heimische Lebensarten verdrängen. Umfangreiche Maßnahmepläne, Bio-Sensoren und Ballastwasser-Behandlungsanlagen bei Neubauten minimieren diese schädlichen Einflüsse.
Außerdem sind die Schiffe der Beluga Group mit Ballastwasser-Management- Plänen ausgerüstet, die der Crew Anweisungen für den Austausch von Ballastwasser geben. Obwohl derzeit nur in Brasilien vorgeschrieben, werden die Pläne aller Beluga-Schwergutschiffe künftig durch eine anerkannte Prüfungsgesellschaft (z. B. Germanischer Lloyd) zertifiziert.
Einsätze managen
Durch modernes Management lässt sich der Schiffsbetrieb erheblich effizienter und umweltfreundlicher gestalten. Einsatzrouten und Wartungszyklen der Frachter werden zentral gesteuert, sodass die jeweiligen Charakteristika der Schiffe optimal zum Auftrag passen. Auch überflüssige, außerplanmäßige Fahrten, beispielsweise zu Reparaturwerften, können so vermieden werden. Ziel des so genannten MarLife-Projektes ist es, ein integriertes Life Cycle Management für die Seewirtschaft aufzubauen. Die Beluga Group engagiert sich hier unter anderem zusammen mit der Universität Bremen und der Universität Rostock.
Bitte beachten Sie auch das große Engagement von Beluga für den
Maritimen Campus Elsfleth und das
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