Windparkanlagen von Emden nach Toronto
– mit hohem Ingenieuraufwand ans Ziel

Das Gesamtbruttogewicht der quer über den Atlantik beförderten Seefracht lag bei rund 2,4 Millionen Kilogramm, mehrere Verschiffungen waren dafür vonnöten.
Insgesamt sechs Mal „Emden-Toronto“ hieß es für das MS „Beluga Efficiency“ und dessen E-/F-Serien-Schwesterschiffe im Frühling und Sommer 2007. Geladenes Cargo waren
Enercon Wind Energy Converter E-82 – voll ausgerüstete Windgeneratoren mit Naben, Rotorblättern, Stahltürmen und den vielen dazugehörigen schwergewichtigen „Kleinmodulen“. Zusammen zählte die Ladungsmenge 148 Teile, die in Kanada für einen Park von Windkraftanlagen benötigt wurden.
In Emden nutzte das schwerguterfahrene Beluga-Team die örtliche Infrastruktur mitsamt den geeigneten Hafenkränen, um zu laden. In Toronto wurde die wertvolle Fracht unabhängig mit den im Tandem-Betrieb für bis zu 240 Tonnen Hebelastkapazität ausgelegten schiffseigenen Kränen sicher auf die Pier gesetzt. Beluga-Cargo-Superintendents waren sowohl im Lade- als auch im Löschhafen vor Ort. Die Experten mit den Adleraugen koordinierten und überwachten den korrekten Ablauf der einzelnen Arbeitsprozesse.
Mit Stoppern, Schellen, Laschen, Ketten und Nylonbändern waren die Generatoren und Anlagenteile seefest gesichert worden. Die Passage über den Transatlantik und schließlich durch den Sankt-Lorenz-Seeweg nahm pro Reise rund zehn Tage in Anspruch. Beluga Chartering bezeichnete den Gesamtverlauf der Abfahrten als „sehr gut“ und den
Enercon-Anforderungen voll entsprechend. Eine Sichtweise, die der Klient bestätigt: „Wir waren sehr zufrieden mit der genauen Planung und der schnellen Performance“, attestiert Dr. Mathias Moser, bei
Enercon Head of Logistics, den Beluga-Transportexperten.
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