Barrick

MS Beluga Bremen transportiert zwei 800 Tonnen schwere
Autoklaven über den Pazifischen Ozean

MS “Beluga Bremen” transportiert zwei 800 Tonnen schwere Autoklaven über den Pazifischen Ozean

Eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Verschiffung von Malaysia in die Dominikanische Republik: Nicht nur der Zeitplan war eng, die sensible Fracht war für Beluga zudem der bislang schwerste Lift. Groß war daher auch die öffentliche Aufmerksamkeit: Gleich vier Filmteams begleiteten das Projekt.

Das MS „Beluga Bremen“, eines der Flaggschiffe in der Beluga-Flotte mit Krankapazitäten von 1400 Tonnen, spielte die Hauptrolle beim Transport von zwei wahren Schwergewichten von Südostasien in die Karibik. Die zwei Autoklaven, gigantische hitze- und druckbeständige Reaktionsbehälter, sind wichtige Komponenten für das in Bau befindliche Bergbauprojekt Pueblo Viejo in der  Dominikanischen Republik. Barrick, der Betreiber der Mine, verlangte daher für den Transport beides: größtmögliche Geschwindigkeit UND höchste Sicherheitsstandards. Die Wahl für die Verschiffung der beiden jeweils 800 Tonnen wiegenden Einheiten fiel daher aus gutem Grund auf Beluga Shipping.

„Die Autoklaven wurden genau zum Termin der Verschiffung gefertigt. Keine kleine Herausforderung, da deswegen die genauen Charakteristika der Fracht zum Zeitpunkt der Planung noch nicht feststanden“, erklärt Eduard Lopkov, Cargo Superintendent vom Beluga Transport Engineering. „Um flexibel zu bleiben, kalkulierten wir mit einer Bandbreite von 730 bis 840 Tonnen Ladungsgewicht. Da wir damit die Grenze von 800 Tonnen überschritten, war das Ganze eindeutig eine Tandem-Aufgabe für die beiden 700-Tonnen-Kräne auf unserer P2-Serie.“

Am 24. Mai 2010 lud das MS „Beluga Bremen“ die beiden rund 38 x 6 x 7 Meter messenden Autoclaves in Kuantan, Malaysia. Trotz ihres enormen Gewichts benötigte das Team dafür nur einen einzigen Tag. „Wir sind mit der Leistungsfähigkeit dieser neuen Schiffsserie sehr zufrieden“, sagt Lopkov. „Schnelle Kräne und ein starkes Ballastwassersystem mit einer Pumpkapazität von 1000 Kubikmetern pro Stunde garantierten diese Express-Verladung.“

Der zusätzliche Stabilitätsponton, ein besonderes Merkmal der P2-Serie, trug wesentlich zum Erfolg der Ladeoperationen bei. Dieser Ponton, der nur bei sehr schweren Frachtgütern zum Einsatz kommt, erhöht das Flächenträgheitsmoment des Schiffes und sorgt so für mehr Gesamtstabilität, wenn über die Kräne tonnenschwere Lasten auf den Rumpf einwirken.

Während des Ladens und Seefestmachens der wertvollen Fracht achteten die Transportingenieure und Crewmitglieder des MS „Beluga Bremen“ insbesondere auf die sehr empfindliche Oberfläche. Die hitzebehandelte Außenhaut musste unbedingt vor Kratzern oder Dellen bewahrt bleiben. Ein Inspektorenteam des Kunden bestätigte vor Ort die hervorragende Qualität der Arbeiten.

Um den Transport durch Zwischenstopps nicht zu verzögern, wurde die Ladekapazität des Schiffes bei weitem nicht ausgenutzt. Nur zwei Offshore-SPM-Bojen, bereits vorher in Singapur an Bord genommen, und vier kurz darauf in Shanghai geladene Hitzetauscher für das gleiche Projekt in der Dominikanischen Republik vervollständigten die Verschiffung.

Nach mehr als 11.000 Seemeilen durch den Pazifischen Ozean, den Panamakanal und die Karibik erreichte die „Beluga Bremen“ Ende Juni 2010 den Hafen von Samana in der Dominikanischen Republik. Auf einer speziell markierten Stelle der Kaimauer mussten die beiden Schwergewichte weit abseits der Bordwand des Schiffes abgesetzt werden. Dennoch verlief das Löschen genau so reibungslos und effizient wie die Ladeoperationen zuvor.

„Mit dem Verlauf dieses Projektes sind wir sehr zufrieden. Wir wollten den Transport so einfach, so schnell und so elegant wie möglich umsetzen. Ich denke, das ist uns gelungen“, resümiert Eduard Lopkov, der zusammen mit der Schiffsbesatzung ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit in Samana genoss. Gleich vier verschiedene Filmteams begleiteten das Löschen der schweren Reaktionsbehälter. „Auch aufgrund der Zufriedenheit des Kunden freuen sich Crew und Team schon auf die nächste Verschiffung von Autoklaven für Barrick.“

Hier finden Sie weitere Infos über das MS „Beluga Bremen“ und die P-2-Serie

 

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