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MS „Beluga Recognition“ transportiert riesige Kabelrollen für Offshore-Projekt 

MS „Beluga Recognition“ transportiert riesige Kabelrollen für Offshore-Projekt

Enger Zeitplan forderte das Team von Beluga Shipping heraus: Maßgeschneiderte Lösung für den Transport einzelner Güter von mehreren Häfen und unterschiedlichen Projektpartnern.

Vier Häfen, drei Länder, vier bis zu 377 Tonnen schwere Kabelrollen mit einem Durchmesser von bis zu 12,5 Metern und ein enger Zeitplan: Das war die Herausforderung, der sich das Team von Beluga stellte. Nur etwas weniger als zwei Wochen waren nötig, um den Transport der Kabelrollen und weiterem Offshore-Equipment auf dem MS „Beluga Recognition“ für das sogenannte Gjøa-Projekt durchzuführen.

Anika Kerkow, verantwortliche Projekt-Ingenieurin von Beluga Shipping beschreibt die Situation: „Normalerweise verfügen wir über mehrere Monate, um solche Aufträge vorzubereiten. Dieses Mal erhielten wir die ersten Informationen sehr kurzfristig vor dem Zeitpunkt, an dem die Verladung bereits beginnen sollte. Trotz dieser ungünstigen Ausgangssituation konnten wir unsere hohen Qualitätsstandards für einen so anspruchsvollen Kunden wie Statoil halten. Unser Know-how und langjährige Erfahrung erlaubt es uns, solche Projekte sicher und zuverlässig auch innerhalb relativ kurzer Zeit ausführen zu können. Durch unser eigenes Personal und ein ausgezeichnetes Netz von Spezialisten auf der gesamten Welt sind wir fähig, sehr schnell ein Expertenteam aufzubauen und einen Rundumservice zu bieten.“

Sicherheit genießt höchste Priorität in einem von Beluga geleiteten Projekt: Der verantwortliche Projektmanager Nicola Pacifico und sein Team aus Projektingenieuren, Cargo Superintendents, Operators und nicht zuletzt der Besatzung des MS „Beluga Recognition“ unter dem erfahrenen Kapitän Gerhard Schulz stellten eine erstklassige Durchführung des Auftrags sicher. Die Leistungsfähigkeit der Kräne und das Schiff selber wurden überprüft und die jeweiligen Zertifikate erneuert, um sie mit den notwendigen Offshore-Sicherheitsstandards in Einklang zu bringen. Die Schweißnähte der Stopping Plates sowie die Lashings, die die Ladung währen des Transports über See sicherten, wurden mittels eines zertifizierten Festigkeitstests in jedem Ladehafen überprüft. Ein Vertreter des Transport Engineering von Beluga begleitete die komplette Reise vom 29. September bis zum 11. Oktober 2009 und kontrollierte währenddessen alle Sicherheitsvorkehrungen zweimal am Tag und justierte falls nötig neu.

Der Rundumservice und die maßgeschneiderten Dienstleistungen, für die Beluga bekannt ist, wurden selbstverständlich auch während des Ladens und Löschens in den vier verschiedenen Häfen entlang der Reiseroute Moss (Norwegen) – Karlskrona (Schweden) – Kalundborg (Dänemark) – Florø (Norwegen) umgesetzt. „Unsere Schiffe sind unter anderem für die optimale Erreichbarkeit auch von kleineren Häfen ausgelegt“, erklärt Roberto Frigeni, Leiter des Beluga Transport Engineering und einer der vor Ort beteiligten Cargo Superintendents.

Eine der Herausforderungen war es, den passgenauen Informationsfluss innerhalb eines mannigfaltigen Konglomerats an involvierten Partnern wie Kunden, Agenten und Herstellern aufzubauen, die ihren Sitz alle in verschiedenen Orten in Norwegen, Dänemark und Schweden haben. Außerdem führte die Route des Mehrzweck-Schwergutfrachters entlang der skandinavischen Küste, eines der nördlichsten Gebiete der Erde. Durch die Terminierung des Projekts im Herbst beziehungsweise beginnenden Winter stand das MS „Beluga Recognition“ so auch einigen Schlechtwettergebieten gegenüber. Doch selbst Wind der Stärke sieben Beaufort, bis zu zwei Meter hohe Wellen und entsprechende Neigungswinkel des Schiffes von bis zu 20 Grad brachten die Fracht nicht aus dem Gleichgewicht und bestätigten damit die hohe Qualität der Cargosicherung, die von Beluga vorgenommen wurde. Auch das Laden und Löschen geschah unter teilweise ebenso unvorteilhaften Bedingungen.

„Ein facettenreiches Projekt, das viel technisches und ingenieurwissenschaftliches Know-how verlangte, doch ebenso eine herausragende Organisation und Kommunikation mit den beteiligten Partnern voraussetzte. Durch den erfolgreichen Abschluss konnten wir uns ein weiteres Mal als verlässlicher Partner der Öl- und Gasindustrie positionieren“, fasst Projektmanager Nicola Pacifico zusammen. Dagfinn R. Fingann, Logistics Coordinator bei Statoil, bestätigt diese Einschätzung und die große Zufriedenheit des Gjøa-Projekteams von Statoil mit der Leistung von Beluga: „Es gab einige Herausforderungen doch die wurden alle während des Projektes professionell durch die Ingenieure, Mitarbeiter und Crewmitglieder von Beluga in sichererer und angenehmer Art und Weise bewältigt.“

Hier erfahren Sie mehr über das Öffnet internen Link im aktuellen FensterMS „Beluga Recognition” und die R-Serie

 

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