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MS „Beluga Bremen” transportiert sechs 400-Tonnen-Module
von Thailand nach Iran

MS “Beluga Bremen” transportiert sechs 400-Tonnen-Module von Thailand nach Iran

Sperrige Fracht sicher im zweiten Laderaum des neuen Flaggschiffs von Beluga gestaut

Sechs Module mit einem Gewicht zwischen 400 und 450 Tonnen und 28 x 7,5 x 5 Metern Seitenlänge – für die Kräne des MS „Beluga Bremen“ ein Kinderspiel. Der Mehrzweck-Schwergutfrachter der brandneuen P2-Serie von Beluga verfügt über eine Hebelastkapazität von bis zu 1400 Tonnen. Die wirkliche Herausforderung für die Transportingenieure von Beluga Shipping war es vielmehr, einerseits einen zügigen und sicheren Transport der Fracht umzusetzen und andererseits eine effiziente und kostengünstige Verschiffung durch eine maßgeschneiderte Lösung für den Kunden zu gewährleisten. Mit einer maximalen Ladekapazität von rund 20.000 Tonnen verteilt auf zwei bis zu 83 Meter lange Laderäume mit verstellbaren Zwischendecks bot sich für das Team von Beluga viel Spielraum, jedes Standardkonzept zu übertreffen.

Am 4. und 5. April 2010 lud das MS „Beluga Bremen“ die sechs Module im Hafen von Map Ta Phut in Thailand. Zwei davon wurden auf der untersten Ebene im Laderaum platziert, vier auf dem eingesetzten Zwischendeck darüber. Die Lukendeckel schützten die Ladung vor Seewasser oder Wettereinfluss. Insgesamt 14 Stahlstopper und acht Lashings sicherten jedes der in der Öl- und Gasindustrie Verwendung findenden Module.

Cargo Superintendent Shigeru Goto aus der japanischen Niederlassung von Beluga begleitete die Arbeiten im thailändischen Ladehafen. Er stützte sich dabei insbesondere auf die detaillierte Vorarbeit des Beluga Transport Engineering, die sich zusammen mit dem Stauplan im Method Statement manifestierte. Anhand dieses Dokuments wurden die Arbeiten vor Ort in Abstimmung mit dem Kunden umgesetzt. „Es ist wichtig, sowohl einen reibungslosen Ablauf als auch höchste Sicherheitsstandards und einen ordnungsgemäßen Abschluss des Projektes sicherzustellen. Wir profitierten dabei von der Schnelligkeit unserer Kräne und waren dank unseres leistungsfähigen Antikrängungssystems jederzeit in der Lage, weniger als 1,5 Grad Neigung während des Ladens aufrecht zu erhalten“, erklärt er. „Bereits vor dem Start des Lifts hatten wir jedes Detail während eines Sicherheitstreffens mit der gesamten Mannschaft des Schiffes durchgesprochen. Man spart sich böse Überraschungen, wenn vorab jedes mögliche Szenario und die entsprechenden Handlungsalternativen geklärt sind.“

Nach zwei Wochen auf See beendete das MS „Beluga Bremen“ seine Fahrt von Thailand durch die Straße von Malakka, den Indischen Ozean, den Golf von Oman und die Straße von Hormus im iranischen Zielhafen Bandar Abbas. NATCO Internationale Spedition, Bremen, in Koordination mit Beluga Projects Agency, Hamburg, äußerten sich hochzufrieden mit dem Service von Beluga Shipping, der sowohl Ladung, Transport als auch Löschen der Fracht beinhaltete. NATCO freut sich auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit Beluga.

Mehr Informationen über das MS „Beluga Bremen" und die P2-Serie

 

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