Linde

Ungewöhnliche Liaison auf MS „Beluga Fanfare“:
Hafenkräne und Hitzeaustauscher an Deck verschifft

„Beluga Fanfare“ mit Hafenkränen und Hitzeaustauschern an Deck

Der Hafen der deutschen Hansestadt Bremen Anfang März 2009. Zwei riesige Module für die Öl- und Gasindustrie stehen auf der Kaimauer bereit für das Laden und den anschließenden Transport nach Ras Laffan, eine Hafenstadt in Katar.

Der kleine Staat am Persischen Golf besitzt große Vorkommen an Erdöl und Erdgas, dessen Weiterverarbeitung von der pünktlichen und sicheren Verschiffung der beiden Industriemodule abhängt. Die zwei identischen Blöcke sind mehr als 14 Meter lang, 8 Meter breit und 15 Meter hoch, jeder einzelne wiegt 217 Tonnen. „Doch nicht das Gewicht ist die Herausforderung, sondern die Höhe“, sagt Kapitän Wojtek Pioch, Cargo Superintendent aus dem Beluga Transport Engineering und verantwortlich für das sichere Laden und die seefeste Fixierung an Bord. „Die Höhe der Frachtstücke reduziert den Schwenkbereich der Kräne.“ Kapitän Georg Leimig, der zweite Cargo Superintendent von Beluga vor Ort, fügt hinzu: „Vor einem solchen Transport stehen immer viele Vorberechnungen, Simulationen am Computer und jede Menge Ingenieursarbeit.“

Die Hitzeaustauscher ergänzen eine anspruchsvolle, sich bereits auf dem Schiff befindliche Fracht, die den verfügbaren Platz an Deck einschränkt: Das MS „Beluga Fanfare“ hatte wenige Tage zuvor in Rostock zwei Hafenkräne geladen. Jeder von Ihnen wiegt 236 Tonnen und misst 34 Meter Höhe. Zusätzlich sind in den Laderäumen unter Deck Stahlschienen an Bord.

Schritt für Schritt bewegen die Kräne des erst 2007 fertig gestellten Mehrzweck-Schwergutfrachters den ersten Hitzeaustauscher exakt zur vorhergesehenen Position auf dem Wetterdeck. Mit einer kombinierten Hebekapazität von 300 Tonnen könnten sie noch schwerere Lasten handhaben. Nach dem Absetzen der Ladung beginnt das Befestigen der Fracht mit Stoppern und Lashings. Dieselbe Prozedur spielt sich anschließend beim zweiten Block ab.

Am 9. März 2009 sind alle Arbeiten im Hafen von Bremen beendet und das Schiff ist bereit zum Auslaufen. „Jetzt wäre nicht mehr viel Platz für weitere Ladung, das ist wirklich absolute Maßarbeit. Solch ausgezeichnete Nutzung des vorhandenen Stauraums hilft uns, effiziente Transporte zu realisieren. Über niedrigere Kosten profitieren davon auch unsere Kunden. Ganz oben an steht natürlich immer die Sicherheit“, erklärt Wojtek Pioch.

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterMehr Informationen über das MS „Beluga Fanfare" und die F-Serie

 

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