Mannschaft des MS „Beluga Emotion“
bringt Containerbrücken sicher nach Neapel

Weder Unwetter mit bis zu sieben Windstärken noch meterhohe Wellen konnten die Fracht aus ihren Verankerungen lösen.
Die sieben Containerbrücken, sogenannte Rubber Tyred Gantry Cranes (RTGs), erreichten trotz eines steuerbordseitigen Überhangs von zwölf Metern sicher den Hafen von Neapel. Vor der vierwöchigen Reise hatten die Experten der Beluga Group die wertvolle Ladung im Ausgangshafen Zhangzhou in China seefest gemacht.
Etwa 100 Lashings und noch einmal so viele Stahlplatten sicherten jeden einzelnen der 30 Meter langen, 13 Meter breiten und 26 Meter hohen RTGs auf der 90 Meter langen Ladefläche an Deck. Allein das Laden und insbesondere das anschließende Fixieren der Containerbrücken dauerte mehrere Tage. Die Supercargos von Beluga sorgten dafür, dass der berechnete und am Computer simulierte Befrachtungsplan des Transport Engineerings Punkt für Punkt eingehalten wurde. Bei einem Gewicht von 200 Tonnen pro Einheit war dies von großer Bedeutung für die Sicherheit von Mannschaft, Ladung und Schiff.
Die RTGs überragten die Brücke des in 2004 abgelieferten Mehrzweck-Schwergutfrachters MS „Beluga Emotion“ deutlich. Um die Einschränkung der Sichtverhältnisse auszugleichen, kamen für den Auftrag des italienischen Unternehmens Reggiane Cranes and Plants noch weitere Experten an Bord, die sowohl Steuer- als auch Backbordseite gesondert überwachten. Außerdem zählte Kapitän Gerhard Schulz auf ein zusätzliches Radargerät am Bug des Schiffes. Durch die platzsparende Art der Verladung mussten somit keine Einbußen in puncto Sicherheit hingenommen werden. Auch widrigste Wetterbedingungen, wie sie auf See immer wieder auftreten können, stellten somit für die geschulte Besatzung der hochmodernen Flotte kein Hindernis dar.
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