Gottwald Port Technology GmbH

MS „Beluga Recommendation“ verlädt 63 Meter hohe Hafenkräne

MS „Beluga Recommendation”

Hafenkräne sind anspruchsvolle Transportgüter. Aufgrund ihrer Ausmaße und ihres Gewichtes beeinflussen sie den Schwerpunkt eines Schiffes enorm. Außerdem vergrößern sie die Angriffsfläche für den meist kräftigen Wind auf See. Zwei Vertreter dieser Art transportierte das MS „Beluga Recommendation“, eines der Ausbildungsschiffe von Beluga Shipping, vom belgischen Antwerpen nach Paradip in Indien und Colombo in Sri Lanka.

Schlechte Wetterbedingungen mit kalten Winden und Regen im Ausgangshafen konnten den Lade- und Stauvorgang am 27. und 28. Februar 2009 nicht beeinflussen. Aufgrund des Know-hows und der langjährigen Erfahrung des Beluga-Teams vor Ort traten währenddessen keine Komplikationen auf. Der gesamte Prozess konnte wie geplant und pünktlich abgeschlossen werden. „Obwohl Hafenkräne eine herausfordernde Fracht darstellen und exakte Vorausplanung sowie moderne Technologien verlangen, gehört dies für uns zum Tagesgeschäft. Als Projekt- und Schwergutspezialist ist Beluga ein Experte für anspruchsvolle Aufgaben wie die die Verschiffung von Reaktoren, Yachten, Fabrikmodulen – oder eben Hafenkränen“, erklärt Cargo Superintendent Tambek Jakson, der vor Ort das Projekt überwachte.

Die Kräne des MS „Beluga Recommendation“ hoben die 63 Meter messende Fracht auf die geschlossenen Lukendeckel des Mehrzweck-Schwergufrachters. Die Hafenkräne selber waren nur 33 Meter hoch, mussten aber mit dem Ausleger ganz nach oben zeigend geladen werden, was deren Größe fast verdoppelte. Sie so zu bewegen war die einzige Möglichkeit, die Stabilität des gesamten Systems kontrollieren zu können. „Solche Ladung muss man wie rohe Eier behandeln – das ist ganz anders als bei Containern oder Schüttgut“, sagt Helmut Müller, Kapitän des MS „Beluga Recommendation“. Auf dem Schiff fuhren die Hafenkräne mit dem integrierten Motor zu ihrer endgültigen Stauposition an Deck, wo die Ausleger für die Reise wieder nach unten gesetzt wurden. Die Transportingenieure kümmerten sich anschließend um das Befestigen der voll funktionstüchtigen Gottwald-Kräne, insgesamt 112 Lashings hielten jedes der beiden 383 beziehungsweise 322 Tonnen wiegenden Frachtstücke in Position.

Gute Noten auch vom Kunden. Jürgen Horbach, Projekt-Manager von Gottwald überwachte die Verladung und bestätigt: „Sowohl unser Team als auch das von Beluga haben unter der Leitung des Cargo Superintendent hervorragend zusammen gearbeitet, so dass eine Anlage im Wert von mehreren Millionen Euro sicher geladen und verstaut werden konnte.“

Hier erfahren Sie mehr über das MS „Beluga Recommendation” und die R-Serie.

 

drucken | Seite weiterempfehlen 
http://www.beluga-group.com/de/referenzen/kraene/gottwald-port-technology-gmbh/testimonial/
de
| RSS-Feed
 
content.html